Gefangene im Hungerstreik

Gefangene der PKK (Partiya Karkerên Kurdistanê – Arbeiterpartei Kurdistans) und PAJK (Partiya Azadiya Jin a Kurdistanê – Partei der freien Frauen Kurdistans) in türkischen Gefängnissen sind aus Protest zur Isolation von Abdullah Öcalan und den Völkermord ähnlichen Angriffen gegen die Zivilbevölkerung in Nordkurdistan seit dem 26.01.2016 in einen dreitägigen Hungerstreik getreten.

In einer Erklärung der Hälfte der PKK und PAJK Gefangenen sagt Deniz Kaya, dass ihr Protest sich zusammen mit der Erhebung der Stimme des Volkes im Angesicht der nicht endenden faschistischen Praxis verstärken wird. Er sagt weiter, dass der Genozid der AKP (Partei für Fortschritt und Gerechtigkeit) und die Vernichtungsumsetzung gegen das kurdische Volk und das Auferlegen einer verstärkten Isolation gegen Öcalan die Menschen in Kurdistan an die Grenze ihrer Toleranz bringt. Mit der Betonung auf die offen und gefährliche Bedrohung des kurdischen Volkes und Bewegung durch die Verlegung zweier Insassen von Imrali zum Silivri Gefängnis sagt Kaya: „Keine einzige Kraft sollte uns in Bezug zu unserem Vorsitzenden testen. Der türkische Staat und seine Regierung wissen sehr wohl bescheid über die Wut unseres Volkes und der Bewegung im Angesicht einer direkten Bedrohung unseres Vorsitzenden, der unser freie Wille und Ehre ist, unser Grund für Krieg und Frieden, Leben und Tod. Diejenigen, die in der Phase des 12 Septembers ihr Leben in den Gefängnissen gelassen haben, opferten sich selbst, schossen die erste Kugel des Widerstandes und riefen alle den Namen des Vorsitzenden und sagten „Unsere Sonne kann nicht verdunkelt werden“.“

Und weiter heißt es, dass sie kein weiteres Schweigen im Angesicht der Bedrohungen und faschistischen Handlungen gegen das kurdische Volk und Abdullah Öcalan erwarten können. Sie warnen die AKP Verantwortlichen davor Hand an den Vorsitzenden zu legen um das Land nicht in ein Tollhaus zu verwandeln. Kaya ruft alle Unterdrückten Volker der Türkei auf, die ihre Zukunft nicht länger von der Gnade einer faschistischen Regierung abhängig machen wollen, eine Haltung gegen diese Gräueltaten einzunehmen und ihre Stimme für ein Ende der Isolation und einer Wiedereinführung von Verhandlungen mit Öcalan, dem Garanten für Frieden, zu erheben.

ANF, 25.01.16, ISKU