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Sûr: Frau getötet, Helfer inhaftiert

Published by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V. on 21. Februar 2016

Fatma Ateş | Foto: DIHAFatma Ateş (55), Mutter von sechs Kindern  wurde im Stadtteil Sûr von Amed (türk. Diyabakir), durch einen Granatsplitter und eine Kugel getroffen schwer verletzt. Mehr als sechs Stunden musste sie warten, ehe ein Krankenwagen kam um sie sie in ein Krankenhaus zubringen. Das war zu lange. Sie verblutete, starb, als sie das Krankenhaus erreichte. Ihre sechs Helfer, darunter auch Mazlum Dolan, Korrespondent der Nachrichtenagentur DIHA, die sie zum Krankenwagen trugen, wurden anschließend verhaftet. Anwälte konnten mittlerweile mit den Verhafteten Kontakt aufnehmen. Ihr Rechtsanwalt Emrullah Engin Akyürekli erklärte: „Bekleidung und die Körper unserer Mandanten sind auf Pulverrückstände untersucht worden. Das ist absurd. Seit 81 Tagen wird Sûr mit Panzern und Mörsern beschossen. Überall in Sûr riecht es nach Pulver.“

Mazlum Dolan hatte 80 Tage lang aus dem von türkischem Militär belagerten Sûr berichtet. Zuletzt berichtete er vor allem über die prekäre Lage der  unter intensivem Beschuss durch das türkische Militär in den Kellern von Sûr nach Schutz Suchenden, darunter Verletzte, und Kinder.

Fatma Ateş wurde heute beerdigt. Ihr Mann und ihre Kinder waren nicht anwesend. Sie sind in Haft. Auch heute, am 81. Tag der Blockade gegen Sûr, ist der Stadtteil intensivem Beschuss durch Mörser ausgesetzt. Über die Lage der in den Kellern festsitzenden etwa 200 Zivilisten ist nichts bekannt.

ANF/BestaNuçe, 20.02.2016, ISKU

Posted in Bakur/Nordkurdistan/Südosttürkei, Menschenrechtsverletzungen, Presse, Türkei Tagged Ausgangssperre, Ausnahmezustand, Diyarbakır/Amed, Nordkurdistan/Bakur, Staatterror, Sur, Türkei

Article written by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V.

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