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Gever: „Wir können die Häuser nicht verlassen und warten hier auf den Tod“

Published by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V. on 19. März 2016

geverBakur/Nordkurdistan – Eine weitere Meldung kam aus dem seit sieben Tagen unter Ausgangssperre und starkem Beschuss stehenden Gever (Yüksekova). Die Nachricht kommt von Sefer Terzioğlu. Sefer Terzioğlu lebt mit seiner Mutter Fedhima (60) und seinem Vater Halis (65) in Gever im Stadtteil Zagros (Cumhuriyet). Dieser Stadtteil steht unter starkem Beschuss. Wie auch die Stadtteile Güngör, Eski Kışla, Mezarlık und Orman. Sefer Terzioğlu berichtet, dass das Haus, in dem sie leben, kurz davor ist zusammen zu stürzen. Sie trauen sich jedoch nicht es zu verlassen. Er erklärt: „Draußen fliegen die Heron (Dronen). Wer draußen ist, wird unabhängig davon, um wen es sich handelt, sofort erkannt und der Ort dann bombardiert. Hier liegt alles in Schutt und Asche. Das Haus, in dem wir leben, ist dem Einsturz nahe. Wir gingen davon aus, dass sie das hier bombardieren würden, erwarteten jedoch nicht, dass es so heftig sein werden würde. Hier sind sehr starke Gefechte. Wir haben keine Elektrizität mehr. Wir haben etwas Wasser gebunkert, aber auch das geht langsam zur Neige. Auch können wir das Haus wegen des chemischen Gases, das sie eingesetzt haben, nicht verlassen. Wir haben alles abgedichtet. Die zerbrochenen Fensterscheiben haben wir mit Plastiktüten abgedichtet, damit das Gas nicht eindringen kann.“ Sefer Terzioğlu fleht: „Steht auf für Gever. Wir können die Häuser nicht verlassen und warten hier auf den Tod.“

BestaNûçe; 19.03.2016, ISKU

Posted in Bakur/Nordkurdistan/Südosttürkei, Menschenrechtsverletzungen, Presse, Türkei Tagged Ausgangssperre, Bakur, Gever, Nordkurdistan, Staatsterror, Türkei, Yüksekova

Article written by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V.

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