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Wenn wir uns zusammenschließen, können wir den Kampf konsequenter führen und dem Feminizid und der Gewalt an Frauen ein Ende machen.

Published by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V. on 21. November 2015

Immer und auf der ganzen Welt hat es Frauen gegeben, die im Kampf um Menschenrechte und für ihre eigene Freiheit großen Einsatz gezeigt haben. Um dem patriarchalen Herrschaftssystem Einhalt zu gebieten, damit Friedens- und Freiheitswerte aus den Anfängen der Menschheitsgeschichte bis ins Heute bewahrt werden können, haben Frauen immer wieder großen Mut bewiesen. Zuallererst wollen wir die unzähligen Frauen, deren Namen uns nicht bekannt sind und stellvertretend für sie die drei Schwestern Mirabal, Olympe de Gouges, Rosa Luxemburg, Sakine Cansiz, Andreas Wolf und Ekin Wan von ganzem Herzen würdigen. In Gedenken an Euch setzen wir den Freiheits-Kampf gegen jede Form von Gewalt und Herrschaft fort, verbreitern und verstärken ihn und bringen ihn voran.

Viele Herrschaftssysteme von heute, die von sich selbst behaupten „fortschrittlich und demokratisch“ zu sein, haben sich einer brutalen und systematisierten Gewalt und einem regelrechten Terror gegen Frauen, der die Gewalt des Mittelalters übersteigt, zugewandt. Diese Feminizide haben zum Zweck, Frauen zu versklaven. Sie haben den Zweck, potentiell widerständige Frauen in das patriarchale System zu integrieren.

Überall auf der ganzen Welt, ob Europa, Amerika, Asien, Afrika, überall sind Frauen verschiedenster Art physischer, psychischer ökonomischer Gewalt ausgesetzt. In den letzten Jahren ist insbesondere im Mittleren Osten, dem Irak, der Türkei, dem Iran oder Kurdistan Iran, Irak Gewalt an Frauen, von sexistischen Übergriffen bis hin zum Mord regelrecht legitimiert worden. So wird die Gewalt gegen Frauen heute wieder sozusagen als natürliches Recht des Mannes vertreten, damit vermehrt und nicht nur die Frauen sondern die ganze Gesellschaft niedergedrückt.

Um das eigene patriarchale Herrschaftssystem, die eigene so genannte Zivilisation zu verbreiten und zu institutionalisieren wurden Frauen in der Geschichte gerade weil sie Trägerinnen von sozialen Werten aus Naturgesellschaften waren, angegriffen und versklavt und ausgebeutet. Die Nationalstaaten als Fortsetzung dessen haben im vergangenen Jahrhundert viele Völker gegen einander aufgehetzt und gegeneinander kämpfen lassen, um den Fortbestand des eigenen Systems zu sichern. Heute wird in Nationalstaaten des Mittleren Ostens Sexismus offiziell vorgegeben und mit dem IS als Werkzeug einer der brutalsten und systematischsten Feminizide in der Geschichte durchgesetzt. Mit der patriarchalen Ideologie der Herrschaft in Form von Religion, Nationalismus und Sexismus wird versucht, Mezopotamien, die Wiege der matriarchalen Kultur mit seinem Mosaik der Ethnien zu einem Friedhof zu machen. Die in den vorangegangenen Jahren noch versteckter verübten Feminizide sind durch die brutalen Angriffe des IS und den die Gewalt gegen Frauen unterstützenden Erklärungen der AKP-Regierung und anderen frauenfeindlichen Regierungen demonstrativ verübt worden und haben dem Grad der Freiheit der Frauen sowie der Gesellschaft schweren Schaden zugefügt. Mittels seiner Vergewaltigungs-, Plünderungs-, Vernichtungs- und Kolonialisierungs-Kultur konsolidiert das imperialistische System die eigene Struktur. Es bedient sich dabei der IS-Banden als Feuerzange, um das Nationalstaatensystem, welches von den Frauen und den Völkern der Region des Mittleren Ostens einfach nicht angenommen wird, mit Gewalt zu installieren. Dagegen kämpfen Kurd_, Assyr_, Arab_, Türk_, Armenier_, Ezid_, Alevit_, Christ_, Sunnit_innen, und Frauen aus verschiedensten Gegenden der Welt in den Frauen-Verteidigungseinheiten YPJ gemeinsam und haben so dieses frauenfeindliche System mit ihren Handlangern aufgehalten.

Der einzige Ausweg aus dem Chaos des Mittleren Ostens ist die Revolution der Frauen von Rojava. Die AKP und der IS mit externer Unterstützung aus reaktionären und frauenfeindlichen Mächten führen einen General-Angriff gegen diese demokratische von Frauen angeführte Kräftebündelung. Gegenüber diesem beeindruckenden Widerstand zeigt die AKP-Regierung ihr wahres Gesicht. Weil die AKP trotz ihrer militärischen Überlegenheit diesen demokratischen Widerstand einfach nicht zu besiegen vermag, begeht sie brutale Scheußlichkeiten, wie das in Varto an der Guerillakämpferin Ekin Wan verübte Kriegsverbrechen. Ekin Wan wurde von Polizisten ermordet, misshandelt und nackt ausgezogen auf die Straße geworfen.

Beenden wir die Gewalt an Frauen ganz. Greifen wir das in Kurdistan umgesetzte Model auf, stimmen wir es mit den Bedingungen im eigenen Land ab und konzentrieren wir uns auf die Selbstorganisierung auf allen gesellschaftlichen Ebenen sowie die Selbstverteidigung. Indem Frauen jeder Art von Kolonialisierung und Vernichtung aus dem männlichen Herrschaftssystem ihre eigenen Systeme entgegensetzen wird es Freiheit und ein würdevolles Leben für alle Frauen, Unterdrückte und Völker geben.

Im Kampf der Mirabal-Schwestern, Rosa Luxemburg‘s, der Zarife‘s, Beritan‘s, Sakine Cansiz‘s und Ekin Wan‘s wurden auch Spuren aus matriarchalen Zeiten sichtbar. Schließen wir uns in gemeinsamer Organisierung und im gemeinsamen Kampf im Sinn dieser würdevollen Widerstandskultur zusammen, um den Terror des herrschenden Systems gegen die Menschheit und insbesondere gegen Frauen zu stoppen.

Es lebe der 25. November, der internationale Tag des Kampfes und der Solidarität gegen Gewalt an Frauen!

Jin jiyan Azadî

Freundliche Grüße
CENÎ
Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.
Kurdish Women’s Office for Peace
Buroya Aşitıyê ya Jinên KurdPostfach 10 18 05
D – 40009 Düsseldorf
GermanyTel.: +49 (0)211 598 92 -51/ Fax: -53
E-mail: ceni_frauen@gmx.de
www.ceni-kurdistan.com
FB: Ceni Frauen

Posted in Erklärungen, Frauen Tagged 25. November, CENÎ

Article written by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V.

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