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KCK: Weil er gesagt hat, die „PKK ist keine Terrororganisation“, wurde Elçi ermordet

Published by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V. on 29. November 2015

Die KCK (Koma Civakên Kurdistan – Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans) Exekutivrats Kovorsitzenden verurteilen den Mord an Tahîr Elçi „durch eine Polizeikugel“ zu tiefst und bekunden ihr Beileid gegenüber Elçis Familie, Freunden und allen Menschen Kurdistans.

Die KCK-Exekutivrats Kovorsitzenden veröffentlichten eine Stellungnahme bezüglich des Mordes am Menschenrechtsanwalt und Vorsitzenden der Rechtsanwaltskammer von Amed Tahir Elçi. In der Stellungnahme betonte die KCK, dass der Vorsitzende der Rechtsanwaltskammer von Amed zum Ziel und ermordet worden ist, weil er gesagt hat, die „PKK ist keine Terrororganisation“. Jede Person, die diese Meinung vertritt, wird in der Türkei mit Repressionen überschüttet. Wenn es bekannte Politiker_Innen sind werden sie anscheinend ermordet. Da der türkische Staat alles in seiner Macht stehende unternimmt, um die PKK in den Augen der Welt weiterhin als Terrororganisation zu diffamieren, wurde ein allgemein bekannter Rechtsanwalt, der das Gegenteil verteidigt, zum Ziel eines der schwersten Verbrechen. Die türkischen Gladioeinheiten (Stay-Behind / tiefer Staat) sahen dringenden Handlungsbedarf, verfolgten und ermordeten ihn kurz darauf.

Die KCK erklärte, dass das Videomaterial klar beweist, dass Elçi von der Polizei ermordet wurde. Es wurden zwei Polizisten gefilmt, von denen einer dem Attentäter zu ruft sofort „davon zu laufen, um von Niemandem gesehen zu werden“. Laut KCK offenbart der Mord an Elçi durch eine einzelne Kugel im Kopf zudem, dass er gezielt und absichtlich erschossen wurde. „Es ist deutlich, dass die Polizei ihn bereits als Ziel bestimmt und ihn in einem passenden Moment ermordet hat.“

Die KCK kritisiert die Erklärung des türkischen Premierministers Ahmet Davutoğlu, in der er behauptet, Elçi könnte versehentlich ins Kreuzfeuer geraten sein und betonte, dass diese Behauptung nicht anderes als ein Versuch sei, das Verbrechen, dass durch den Staat begangen wurde, zu vertuschen.

„Das kurdische Volk weiß ganz genau, dass die Ermordung durch eine einzelne Kugel im Kopf eine Methode des Staates ist.1 Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte, dass der Mord an Elçi die Notwendigkeit des Antiterrorkampfes bewiesen hat, während die AKP-Regierung gleichzeitig Bürger_Innen tötet, um ihre Kriegs- und Aggressionspolitik zu legitimieren.“

Die KCK betont, dass es jetzt mehr denn je notwendig sei, einen demokratischen Block zu bilden, um gegen die AKP zu kämpfen. Sie ruft das gesamte kurdische Volk und die Völker und demokratischen Kräfte der Türkei dazu auf, gegen die AKP-Regierung in allen Bereichen zu protestieren, da diese Regierung nicht aufhören wird Menschen zu ermorden.

ANF, 29.11.2015, ISKU

1In den 1990er Jahren kam es vor allem durch JITEM, dem militärischen Geheimdienst zu massenhaften Verschleppungen und extralegalen Hinrichtungen, in dem die Personen durch gezielte Kopfschüsse ermordet wurden

Posted in Bakur/Nordkurdistan/Südosttürkei, Presse Tagged KCK, Nordkurdistan/Bakur, Tahîr Elçî

Article written by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V.

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