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Presseerklärung zur angeblichen Entscheidung des Kreises Meinerzhagen, dem 23. Internationalen Kurdischen Kulturfestival eine Absage zu erteilen

Published by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V. on 20. August 2015

11220123_717702615022540_195592233379853997_nAus einem Artikel vom 18.08.15 in der MZ haben wir als Nav-Dem von der angeblich geplanten Absage des Kreises für unser Festival „Internationales kurdisches Kulturfestival“ erfahren. Bisher liegt uns hierzu kein schriftlicher Bescheid des Kreises vor und das Antragsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Von einer kompetenten Zeitung wie der MZ hätten wir uns gewünscht, dass eine bessere journalistische Recherche sowohl zu dem Entscheidungsprozess des Kreises als auch zu dem Stand der Kooperationsverhandlungen zwischen Nav-Dem und dem Kreis geleistet wird.

Die Auflagen für eine solche Veranstaltung wie die Parkplatzsituation, bauliche Gegebenheiten, Flucht- und Zufahrtswege, die Nähe zum Naturschutzgebiet sowie die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit sind seitens des Kreises formuliert worden. Die von Nav-Dem beauftragte Event-Firma EPS hat dazu einen organisatorischen Ablauf entwickelt und ein entsprechenden Umsetzungsplan erarbeitet. Auch Nachforderungen der Baubehörde werden dem Antrag angepasst. Nav-Dem und seine Kooperationspartner sind seit Jahrzehnten regelmäßige Veranstalter von Großveranstaltungen.

Für die öffentliche Sitzung, auf der auch die Veranstaltung besprochen wurde, hätten wir als Nav-Dem eine Einladung des Kreises erwartet. Da uns die Anliegen der Anwohner am Herzen liegen, hätten wir diese gerne angehört, um diese in der Veranstaltungsorganisation zu berücksichtigen.

Die Aufgaben der Behörden der Stadt Meinerzhagen sind,  die Prüfung  des rechts- und auflagengemäßen Sachverhaltes. Bevor durch die Erklärung des Pressesprecher des Kreises eine Stimmungslage mit Argumenten, die Fern der Realität sind, erzeugt wird. Dies ist eine gefährliche Polemik, kontraproduktiv und entspricht nicht der bürokratischen Vorgehensweise. Wir verurteilen aufs schärfste, dass die Kurden in diesem Zusammenhang als angebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit dargestellt werden. Unter diesem Aspekt verstehen wir die Entscheidung des Kreises, dass der Pressesprecher eine Erklärung abgibt, als mehrheitlich politisch motivierte Strategie. Wenn Behörden entgegen ihren bürokratischen Aufgaben nun politische Entscheidungen treffen, müssten sie auch für diese eine Meinung der Öffentlichkeit einholen. Aus Respekt für demokratische Werte sind wir  gerne bereit diese Diskussion öffentlich zu führen.

Im Rahmen des Festivals bieten wir KurdInnen aus ganz Europa und EuropäerInnen, die Möglichkeit sich zu begegnen, sich zu informieren und die Völkerverständigung zu stärken. Thematische Inhalte des Festivals werden Repression gegen KurdInnen, Zerstörung des ökologischen Systems und von Kulturgüter in Kurdistan sowie demokratische Entwicklungen im gesamten Mittleren Osten sein. Es wird musikalische Darbietungen geben, internationale Redebeiträge werden stattfinden und es erhalten verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen, die Möglichkeit sich und ihre Arbeit darzustellen.

Zu vergessen ist nicht die aktuelle, zentrale Rolle der Kurden im erfolgreichen Kampf gegen den sog. Islamischen Staates, der eine globale Bedrohung ist. Insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen in der Türkei und der Hetze gegen Flüchtlinge hier ist es unbedingt notwendig, ein Zeichen für Toleranz, Demokratie und Frieden zu setzen. Dafür stehen wir, dafür steht unser Festival.

Wir hoffen dennoch auf einen konstruktiven Dialog mit dem Kreis sowie allen Verantwortlichen. Meinerzhagen kann sicherlich für einen Tag 20.000 Kurden die Tore öffnen und ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Wir sind sicher, dass wir gemeinsam insbesondere mit einer aktiven Beteiligung der meinerzhagener Bevölkerung ein erfolgreiches Festival im Sinne der Völkerverständigung und des Friedens genießen können.

Nav-Dem

Düsseldorf, den 20.8.2015

NAV-DEM

Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e. V.

Navenda Civaka Demokratîk ya Kurdên li Almanyayê

E-mail: info@navdem.com
Web:    www.navdem.com
Tel:      0157 33 88 12 94

Posted in Erklärungen, Kultur, NAV DEM Tagged Kultur, NAV DEM

Article written by ISKU Informationsstelle Kurdistan e.V.

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